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Der Kaufmann von Venedig
Plakat Kaufmann
Schauplatz Venedig. Irgendwann vor langer Zeit. Die Stadt blüht durch den regen Handel ihrer Kaufleute, die mit ihren Schiffen Waren aus der ganzen Welt nach Europa holen, um sie dort mit großen Gewinnen unter die Leute zu bringen.
Zum Handeln braucht man Geld. Wenn man keines hat, muss man sich welches borgen. Dann schlägt die glückliche Stunde der Geldverleiher. Zwar könnten sich die Kaufleute auch gegenseitig bei finanziellen Enpässen aushelfen, allerdings ist das nicht üblich. Die Konzile der katholischen Kirche verbieten nämlich einem jeden gläubigen Katholiken, Zinsen zu verlangen und ohne Zinsen macht Geldverleihen einfach keinen Sinn und Spaß. Die Kaufleute helfen sich deswegen nur äußerst selten untereinander aus, und wenn, dann mehr aus Freundschaft oder anderen hehren Motiven, die nichts mit Geschäften zu tun haben.
In Venedig, wie überall in der Welt, gibt es auch eine kleine Gemeinde orthodoxer Juden, die, wie überall in der Welt, durch ihre unverständlichen Riten, ihre heiligen Bücher, durch Kaftan und Gebetsriemen, Schläfenlocken und rituelle Kopfbedeckung, vor allem als Verächter des im kalten nordeuropäischen Klima beliebten Schweinefleisches für die christlichen Venezianer zum Schreckbild eines außenseiterhaften, fremdartigen und bedrohlichen Volkes geworden sind. Für die Juden gilt das päpstliche Verbot der Zinsgeschäfte nicht, da es bei einem Volk, das sowieso vom ewigen Heil ausgeschlossen bleibt, auf eine Sünde mehr oder weniger nicht ankommt.
Einer von ihnen ist Shylock, ein alter Jude, der schon lange in Venedig lebt. Die Geschichte beginnt eines Tages, als Bassiano, einer der christlichen Kaufleute, zu ihm kommt, um sich dreitausend Dukaten zu borgen. Da es sich bei Bassiano um denjenigen der christlichen Kaufmänner handelt, der Shylock aus einer Reihe von verständlichen Gründen am meisten verhasst ist, diktiert ihm der Jude einen verhängnisvollen Vertrag für den Fall, dass er das Geld nicht rechtzeitig zurückbezahlen kann ...
Klaus Adam's DER KAUFMANN VON VENEDIG ist überall spielbar. Ob in Büchereien, Bibliotheken, Kulturzentren oder Theatern, es gibt keinen Ort und keinen Anlass, der für Klaus Adam und seine spielend erzählten Geschichte nach einem der berühmtesten Dramen von Shakespeare nicht geeignet wäre.
Für Erwachsene
Dauer ca. 90 Minuten
Keine besonderen technischen Anforderungen
Flexibel im Ablauf
 
   
   
   
 
 
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